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Plastisch-aesthetische Chirurgie

BRUSTVERGRÖßERUNG
Neben der Brust-Asymmetrie (ungleiche große Brustgröße) kann es nach Schwangerschaft zu einer Reduktion (Verminderung) Brustvergrößerungdes Brustvolumens kommen. Des weiteren besteht häufig der Wunsch der Patientin bei relativ zu kleinem Brustvolumen im Vergleich zur Körperform zu einer Brustvergrößerung.

Je nach Konstitution erfolgt die Brust-Augmentation (Vergrößerung) über einen kleinen Schnitt entweder in der Brustumschlagsfalte, der Achselhöhle oder um den Warzenhof herum. Die OP wird in Allgemeinanästhesie durchgeführt. Die Positionierung des Silikongel-Implantates erfolgt entweder unter dem großen Brustmuskel (subpectoral) oder oberhalb des großen Brustmuskels (subglandulär). Dies wird der Patientin in einem ausführlichen Gespräch erörtert. Die Ausbildung der Ärzte in der Praxis für ästhetische und plastische Chirurgie von Prof. Dr. med. Hernandez-Richter erfolgte im Klinikum Großhadern, welches Zentrum für Brustchirurgie in München ist.

Risiken: Nachblutung, Infektion, Blutergussbildung, Kapselfibrose (Bindegewebige Einschnürung des implantatumgebenen Gewebes.

Nachbehandlung: Um einem Bluterguss vorzubeugen wird neben Saugdrainagen ein Kompressionsverband angelegt. Am 1. postop. Tag wird ein spezieller Kompressions-BH angepasst und angelegt. Dieser wird von der Patientin etwa 2 bis 4 Wochen getragen. Ein entsprechender Kontrolltermin erfolgt am 3. bis 4. und 14. Tag nach der OP. Am 14. Tag werden die Eckfäden entfernt. Der größte Teil der Haut wird mit selbstauflösendem Material, welches nicht gezogen wird, verschlossen. Nach 6 bis 8 Wochen erfolgt eine klinische Kontrolle mit Fotodokumentation, ebenso nach 1 Jahr.

Die Patientin sollte sich für den Eingriff 14 Tage Zeit nehmen.

BRUSTVERKLEINERUNG
Große Brüste können neben der psychischen Problematik Schmerzen im Bereich von Nacken und Rücken verursachen. BrustverkleinerungDes weiteren berichten die Patientinnen oft über schmerzhafte ?BH-Striemen? und Ausbildung von Infektionen in der unteren Brustfalte.

Bei der Brustverkleinerung wird die überschüssige Haut entfernt, der Drüsenkörper verkleinert und es erfolgt eine Neuformung der Brust unter Versetzung der Brustwarze auf die ursprüngliche oder ideale Höhe. Der Schnitt wird um den Brustwarzenhof herum gelegt. In den allermeisten Fällen erfolgt eine vertikale Schnittführung (OP Methode nach Lejour), lediglich bei sehr großem Brustvolumen und massivem Hautüberschuss ist eine vertikale Schnittführung unter der Brustwarze in Kombination mit einer horizontalen Schnittführung in der unteren Brustfalte notwendig.

Risiken: Blutergussbildung, lokale Infektion, Wundheilungsstörung, Nachblutung.

Nachbehandlung: Die OP wird in Allgemeinanästhesie durchgeführt. Direkt nach der Operation wird Brustverkleinerungein Kompressionsverband zur Vermeidung von Blutergüssen angelegt. Intraoperativ werden Saugdrainagen platziert, welche am 1. postop. Tag entfernt und ein Spezial-BH angepasst wird. Dieser sollte für 2 bis 4 Wochen von der Patientin getragen werden.

Ambulante Kontrolltermine erfolgen am 3. bis 4. sowie am 14. Tag nach der OP. 2 Wochen nach der OP werden die sogenannten Eckfäden gezogen. Der größte Teil der Hautnähte löst sich von selbst auf Eine Fotodokumentation ist nach 3 Monaten und einem Jahr ratsam.

Die Patientin sollte sich für die OP 2-3 Wochen Zeit nehmen.

BRUSTSTARFFUNG
Die Bruststraffung wird mit einer gleichen Technik wie die Brustverkleinerung (Reduktion) durchgeführt. Hier wird lediglich weniger Drüsenkörper entfernt. Die Neupositionierung der Brustwarze wird vor der Operation angezeichnet. Neben der “Lejour Technik” mit vertikaler Narbe kann auch eine perimamilläre Bruststraffung (Naht nur um die Brustwarze herum) durchgeführt werden. Bei der Bruststraffung mit wenig Drüsengewebe kann in gleicher Sitzung eine Augmentation (Unterfütterung) mittels Silikongel-Implantat unter- oder oberhalb des Brustmuskels sinnvoll sein.
Risiken, Nachbehandlung sowie einzurechnende Rekonvaleszenzzeit entsprechen denen der Brustverkleinerung.

BRUST KREBS – OP
In Deutschland sind etwa 45000 Neuerkrankungen an Brustkrebs registriert. Glücklicherweise hat sich seit Jahren die brusterhaltende Therapie mit entsprechender Nachbestrahlung durchgesetzt und es ist nur noch in Einzelfällen notwendig, die Brustdrüse komplett zu entfernen. In einem solchen Falle sollte eine Sofortwiederaufbauplastik mit Hautmuskelplastik und Implantat oder ein Eigengewebsaufbau durch Rückenmuskulatur oder Bauchmuskel (Latissimus dorsi Haut-muskellappen) oder mittels Bauchlappen (TRAM-Flap) durchgeführt werden. Auch bei der brusterhaltenden Therapie ist viel Erfahrung im Umgang mit der Brustdrüse notwendig. Durch plastische Rekonstruktionen, wie Drüsenkörperrotationslappen, können Defekte bei der brusterhaltenden Tumorentfernung weitgehend unsichtbar rekonstruiert werden. Auch die entsprechenden spannungsfreien Hautverschlüsse resultieren in minimalen Narben.

BAUCHDECKENSTRAFFUNG
Nach Schwangerschaften oder massivster Gewichtsreduktion kann es infolge der Erschlaffung des Bauchbindegewebes zur Bachdeckenhauterschlaffung kommen.Bauchdeckenstraffung Diese überschüssige Haut kann neben der Bauchdeckenstraffung korrigiert werden. Die Schnittführung erfolgt horizontal im Bereich der Schamgegend beginnend und bogenförmig zu den Hüftknochen ziehend. Hier ist später die Narbe kaum sichtbar. Der Nabel muss neu platziert und plastisch eingenäht werden. Das Unterhautfettgewebe wird bis zum Rippenansatz gelöst. Es erfolgt eine Taillierung der Bauchdeckenmuskulatur. Mittels plastisch entlastenden Nähten erfolgt der Hautverschluss in der entsprechenden Schnittführung.

Risiken: Blutergussbildung, lokale Infektion, Seromentstehung (Wundsekret und Lymphflüssigkeit) Wundheilungsstörung.

Nachbehandlung: Die OP wird in Allgemeinanästhesie durchgeführt. Ein stationärer Aufenthalt von 1 bis 3 Tagen ist zu empfehlen, da die Bauchdecken entlastet werden müssen. Eingelegte Blutungsdrainagen werden entsprechend der Sekretion entfernt. Direkt nach der OP wird eine Bauchbinde angelegt. Nach der Entlassung erfolgen entsprechende Wundkontrollen in der Praxis. Die Fäden werden am 14. postop. Tag entfernt. Hier handelt es sich nur um Eckfäden, da das meiste Nahtmaterial vom Körper resorbiert wird.

Ambulante Kontrollen erfolgen nach 6 bis 8 Wochen sowie 1 Jahr. Hier wird dann eine Fotodokumentation durchgeführt.
Der Patient sollte sich 2 bis 3 Wochen Zeit für den Eingriff nehmen.

Plastisch-aesthetischen Eingriffe erfolgen in Zusammenarbeit mit

Prof. Dr. med. Thomas M. Hernandes Richter

weitere Informationen finden Sie auf der Vivamedline Homepage.

News

04.11.2017

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